Schneller als geplant – dank kompetenter Unter­stützung (herzlichen Dank, M.!) – hat der 13×18-Vergrößerer eine neue Licht­anlage bekommen. Und zwar haben wir ausgehend von einigen Anlei­tungen, die man für solche Basteleien im Internet findet, beschlossen, dass wir zur Vermeidung von Hotspots lieber mehr schwächere Licht­quellen auf engerem Raum verbauen.

Deshalb haben wir keine einzelnen LEDs verlötet, sondern Flexlights – in vorge­gebenen Abständen kürzbare selbst­klebende LED-Lichtbänder:

Dies sind 10 Abschnitte à 15cm, die wir auf eine dünne Stahl­platte aufgeklebt haben. Die wiederum wurde auf die Original-Platte geschraubt, die ursprünglich die Kaltlicht­röhren nebst zugehöriger Elektronik getragen hatte. Der Starter für die Flexlights, hier nicht im Bild, passt bequem auf die andere Seite der Platte und das Ganze dann perfekt ins Gehäuse.
Durch die Löcher, in denen früher die vier Röhren-Starter gesessen hatten, bekommt das Ensemble reichlich Luft, aber weil sich das Licht jetzt auch über den normalen Duka-Timer schalten lässt, wird es ohnehin nicht allzu heiß da drin. Dabei ist die Hellig­keit sehr viel besser als früher, wodurch vor allem das Fokussieren deutlich angenehmer wird.
Die neulich ebenfalls vorge­stellten Glas­scheiben-Negativhalter bewähren sich übrigens auch – ich kann jetzt alle Filmformate bis 13×18 mit Original-Rand abziehen:

2x dasselbe (9×12-)Negativ, oben für Gradation 0 gefiltert, unten für 4, jeweils auf Adox MCP 312. Zumindest erkennt man einen Unterschied, wenn er für meinen Geschmack auch größer sein könnte. Die 6500K-LEDs sind also offensichtlich nicht ganz verkehrt, haben aber vermutlich nicht die optimale Farbtemperatur …

Neues Licht für den neuen Alten

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