So?

Oder so?

Das Ausgangs­material ist identisch: Einzel­stücke aus meiner kleinen Sammlung von Holzlettern, auf der Andruck­presse arrangiert. Bevor ich die Form zum Drucken ausge­schlossen habe, hab’ ich sie noch mit der 13×18 auf Strichfilm fotografiert und das dabei entstandene Negativ als direkte Vorlage für die Cyanotypie verwendet. Beim Drucken dann habe ich nicht das Farbwerk der Korrex, sondern Handwalzen verwendet und kreuz&quer eingefärbt.

Und hier noch ein paar Blicke hinter die Kulissen:

Improvisiertes Fotostudio mit LED-Baustrahlern als Beleuchtung – nicht sehr farbstabil, aber für SW ist das egal
Scan vom FO5-Negativ (in seitenverkehrter Wiedergabe): Die Holzlettern sind so unterschiedlich hell, dass …
… eine unkorrigierte Cyanotypie sehr unregelmäßig ausfällt. Deshalb …
… habe ich die dunkelsten Partien als Masken ausgeschnitten und damit …
… beim Belichten unterm UV-Strahler abgewedelt. Da das Licht hier nicht ganz so gerichtet ist wie beim Vergrößern eines Negativs, ist das Wedeln beim Abwedeln nicht ganz so wichtig, wie man es aus der Dunkelkammer kennt: Die Masken können auch einfach während eines Teils der Belichtung auf dem Negativ liegen bleiben.
Love Letters! oder Auch eine Art Multimedia

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