Aus Blau mach Braun

… oder auch mal ein dumpfes Violett, je nachdem:
getonte Cyanotypien
Habe mich in den letzten Tagen daran versucht, Cyanotypien mithilfe von Gerbsäure (Tannin) zu tonen. Dabei habe ich mich an dieser Rezeptsammlung von Jürgen Schilling orientiert und dokumentiere im Folgenden, was mir aufgefallen ist.
Zuerst mal war zu beobachten, dass es stärker als bei der unbehandelten Blaupause aufs Papier ankommt: Bisher habe ich (weil in der Werkstatt reichlich vorhanden) immer Kupferdruckbütten genommen. Das reagiert aber ungünstig auf die schärferen Chemikalien, die dann noch kommen, insofern es (laienhaft formuliert) zu saugfähig zu sein scheint, auch da, wo die jeweilige Lösung nicht wirken soll. Dadurch wird alles kontrastarm, matschig. Deutlich besser macht sich Aquarellkarton gleicher Grammatur, warum auch immer (ich habe fürs Erste die Boesner-Hausmarke verwendet).
Weiter scheint mir der Anteil von 90 g Kaliumcarbonat auf den Liter Wasser ein zu aggressives Bleichbad zu ergeben. Nach wenigen Sekunden sieht eine vorher knackige, reichlich belichtete Cyanotypie so aus:
Bleichbad
Schon nach weniger als einer Minute sind nur noch die allerdunkelsten Passagen erkennbar, hier werde ich zukünftig mit stärkerer Verdünnung arbeiten.
Und viel wichtiger als bei Nur-Cyanotypien ist es, dass helle Partien im Negativ möglichst schwarz sind. Ich habe schon gute Cyanos aus sehr weich entwickelten Negativen bekommen, in denen positiv-weiße Stellen nur sehr dunkelgrau sind – das Tannin färbt diese Partien gnadenlos ein. Ich muss also, wenn getont werden soll, ein ziemlich hartes Negativ erzeugen.
Gut gelang mir das beim obigen Motiv, indem ich das Original (ein Papiernegativ 9×12) wieder auf dünnes Fotopapier vergrößert und davon eine Kontaktkopie auf FO5-Film erstellt habe. Als reines Foto wäre mir dabei das Zwischenpositiv schon zu hart, aber der Kontakt davon ist als Cyano-Vorlage ziemlich gut geeignet.
Bei flickr habe ich übrigens zum oben gezeigten 4er-Bild sofort ein paar nützliche Hinweise bekommen – manchmal funktioniert dort die Kommunikation doch noch so gut, wie ich es von damals[TM] kenne.
Und schließlich ist noch festzuhalten: Die Grundierung mit Oxalsäure, die der Kollege Schilling empfiehlt, hat bei mir bisher keine nennenswerten Erfolge gebracht; aber in etwas stärkerem Ansatz (ca. 5%) ist Oxalsäure wunderbar geeignet, Flecke oder unerwünschterweise getonte Stellen im Papier wieder zu klären. Das habe ich zuletzt am liebsten per Pinsel gemacht, denn das Baden des Gesamtbilds brachte sofort merkwürdige Farbverschiebungen.
Zusammenfassend: Wenn es nicht immer Blau sein soll, kann man aus Cyanotypien auch schöne andere Farben herauskitzeln. Und mit wiederholten Wechselbädern Säure/Lauge (zwischendurch Spülen nicht vergessen) nimmt das Papier eine immer ältere, vergilbte Anmutung an, die auch für Blanko-Papiere durchaus mal eine Option ist …

Kontakt-Verluste

Nur um es mal gesehen zu haben … Man würde ja denken, dass beim direkten Umkopieren eines Negativs (im Kontakt, also 1:1) auf nicht zu hartes Fotopapier kaum Details verloren gehen. Aber im unmittelbaren Vergleich zweier Scans bei identischer Auflösung und Nachbearbeitung (spärlich, nur behutsames Schärfen) schneidet der Kontakt denn doch deutlich schlechter ab als ein Scan vom Original-Negativ.

Hier der invertierte Scan vom Negativ (Wephota DN2 9×12, 65-mm-Objektiv bei ca. Blende 22, wie ISO 3 belichtet und 75 Minuten standentwickelt in R09 1:100) mit einem Ausschnitt des 2400-dpi-Scans:

Und hier eine Kontaktkopie auf Orwo BN1-Papier (nominell Normalgradation, altersbedingt eher etwas weicher) und vergleichbarer Ausschnitt:

Neben den in den Ausschnitten sichtbaren Verlusten an Detailreichtum – trotz Belichtung auf der Vakuumplatte bei optimaler Planlage – zeigen die Gesamtbilder vor allem, dass selbst auf dem kontrastarmen Papier einiges an Information in den Schatten verloren geht, wenn man lange genug belichtet, dass die Lichter nicht zu sehr ausfressen. (Es versteht sich, dass auch der Negativscan diesbezüglich *nicht* selektiv nachbearbeitet ist.)

Das ist für mich insofern interessant, als ich bisher, wenn ich ein großes Negativ (z.B. 20×30 cm) als Cyanotypie-Vorlage brauchte, gern erst mal das Originalnegativ auf Film kontaktet und dann davon vergrößert habe. Möglicherweise ist es der bessere Weg, zuerst zu vergrößern und dabei bereits Schatten und Lichter möglichst selektiv nachzubelichten/abzuwedeln, damit beim erneuten Umkopieren zu einem Negativ mehr Details vorhanden sind?

Neujahrsgruß

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein erfreuliches Jahr 2019 mit vielen guten Ideen und genug Zeit, sie umzusetzen! (Letzteres wünsche ich mir selbst übrigens auch.) Und möge die bemerkenswerteste evolutionäre Strategie unserer Spezies mal wieder etwas erfolgreicher sein, als sie es ausweislich der Nachrichtenlage im In- und Ausland 2018 war …

neu in meinem Papierlager: Kraftkarton in postkartentauglichen Grammaturen

Kurz zum Making-of des Bildmotivs – das war quasi eine Fingerübung für Großformat-Anfänger: (mehr …)

Timer denkt mit

In letzter Zeit bekomme ich bei der Filmentwicklung vernünftige Ergebnisse mit Semi-Stand, fünf bis sechs Intervalle à 15 Minuten. Und damit ich mir nicht selbst merken muss, in welchem Durchgang ich grade bin, hab ich mir dies ausgedacht:

Die digitale Zeitschaltuhr, von der ich in Werkstatt und Dunkelkammer mehrere in Betrieb habe, erlaubt das Einstellen von Minuten und Sekunden getrennt. Ich lasse also den Timer zuerst über 15 Minuten 1 Sekunde laufen und nach dem ersten Alarm stelle ich eine Sekunde höher; das wiederhole ich nach jedem Standintervall, bis die erforderliche Zahl erreicht ist: Dann beginnt der letzte Durchgang. Muss man sich nur ein Mal einprägen, aber dann ist es selbstverständlich, zwischen Stop und Start jeweils auf Sec zu drücken … Und ich kann in den Standzeiten guten Gewissens an ganz was anderes denken.

Vier Fehler in 48 Stunden

Dies ist ja ein service­orientiertes Blog, will sagen: Ich mache möglichst jeden Fehler mal und schreibe dann drüber, damit ihr ihn nicht mehr machen müsst. Und mit Großformatkameras kann man ja besonders viel falsch machen … Neulich war ich an zwei aufeinander folgenden Tagen mit der Großen unterwegs und habe gleich mehrere Böcke geschossen. Nämlich diese:

1. Vergessen, dass die Mattscheibe zwar 4×5 inch (10×12,5 cm) zeigt, aber die Kassette nur 9×12 cm groß ist, was in viel zu engem Ausschnitt resultiert.

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Nahlinse statt Objektiv

Ein neues Experiment zur Bilderzeugung mit ungewöhnlichen Mitteln: Nahlinsen, die man zur Verringerung des Aufnahmeabstands wie Filter vor ein Objektiv schraubt, sind im Prinzip auch Objektive, wenn auch nur solche mit einer bis zwei Linsen (und entsprechenden Abbildungsfehlern). Somit haben sie auch eine definierte Brennweite, nämlich 1000 / Dioptrienwert.

Eine Nahlinse +3 hat demnach 333mm Brennweite; mit 33,3 cm Balgenauszug fokussiert sie also auf Unendlich, mit mehr Auszug entsprechend näher. Und wenn man zwischen Linse und Film abdichtet und ein Loch definierten Durchmessers ausspart (etwa mit einer Objektivplatine), hat man eine exakt berechenbare Blende, bei 15mm beispielsweise f/22 (333 / 15), und kann damit prima fotografieren.

Beweis gefällig?

Dieses Bild habe ich mit dem abgebildeten „Objektiv“ und der 4×5-Inch-Kamera aufgenommen, bei Mittagslicht auf Duplizierfilm niedriger Empfindlichkeit mit etwa vier Sekunden Belichtungszeit:

Ein Detail aus dem Scan, 2000x2000px:

Man sieht deutlich gewisse Weichzeichner-Effekte, insbesondere an den hellen Kanten, die Schärfe ist nicht atemberaubend, aber die Kontraste sind durchaus brauchbar.

Hier zum Vergleich dasselbe Setting mit einem echten 300-mm-Objektiv, einem Apo-Ronar, ebenfalls bei f/22:

Und wieder ein 2000×2000-Ausschnitt:

Klar, das Große zeichnet insgesamt schärfer, detailreicher, liefert weniger Fehler; aber die Nahlinse hat auch ihren Charme. Wenn man mal mit kleiner Großformat-Ausrüstung unterwegs ist, hat man mit minimal Extragewicht und Platzbedarf noch ein Notfall-Objektiv mit engerem Bildwinkel an Bord …

Ein neuer Lieblingsfilm?

Quasi eine Fortsetzung des Beitrags „Strichfilme mit Zwischentönen“: Seinerzeit war ich ja zu dem Ergebnis gekommen, dass Strichfilme selbst bei weichest­möglicher Entwicklung für allgemeine Fotografie noch zu hart in den Kontrasten sind. Aber schön wärs halt schon, extrem niedrig­empfindliches, fein­körniges Material für meine Landschaftsfotografie zu haben.

Auftritt Orwo DN21: Dieser Film ist eigentlich für die Erstellung von Duplikatnegativen gedacht, aber ich hatte vom deutschen Vertrieb den Tipp bekommen, ihn mal für allgemeine Fotografie auszuprobieren. Das Ergebnis des ersten Pi-mal-Daumen-Tests finde ich ziemlich beachtlich:

Alles an diesem Probeschuss ist quick’n’dirty: Lichtmessung ergab für Blende 16 und angenommene ISO 3/6° eine halbe Sekunde, ich hatte trotz Mittagslicht kein Kontrastfilter für die Wolken drauf; entwickelt habe ich fünf Minuten in dem, was grade da war, nämlich in meinem Positiventwickler Maco Ecoprint, schon etwas abgestanden, und gescannt habe ich auf dem Flachbett mit billiger Glasscheibe drüber zum Planhalten. Trotz so viel Pfusch ein erstaunlich gutes Ergebnis: schöne Kontraste, genug Zeichnung in den hellen wie dunklen Partien, kaum sichtbares Korn, und der Detailreichtum ist geradezu sensationell.

Ich glaube, das wird mein neuer Lieblingsfilm …

Über die Grenzen des Papiernegativs

Wie hier schon mal erwähnt, ist Fotopapier als Negativ in der Großformat­kamera zwar eine preis­günstige und bequeme Alter­native zu Planfilm, aber bei hohen Kontrasten schnell überfordert. Nach einigen Hinweisen von Kollegen bei flickr habe ich jetzt mal was ausprobiert, um in solchen Fällen die Grenzen des Materials zu dehnen.

Die folgenden Beispielbilder sind nix Dolles, nur rasch aus der Küchen­tür geknipst. Verwendetes Papier ist „uraltes“ Orwo BN1-Baryt­papier, Format 7×10 in einem 9×12-Halter (daher die Ecken: In Ermangelung von Masken habe ich es mit Fotoecken in der Kassette fixiert).

Variante 1, Spotmessung auf die halb­schattigen Bereiche des Hauses, Belichtung für ISO 6 – Himmel völlig ausgefressen, unten zu dunkel:

Variante 2, Belichtung für ISO 3 den Schatten zuliebe, Grauverlaufs­filter zum Abdunkeln des Himmels (das aber nicht stark genug ist):

Variante 3, Stichwort „Preflash“ – Fotopapier vor der eigent­lichen Aufnahme, noch in der Dunkel­kammer, vorbelichten; in diesem Fall habe ich eine LED-Taschenlampe für einen Sekunden­bruchteil gegen die Decke aufblitzen lassen. Anschließend habe ich, wieder mit Grauverlauf, für ISO 12 belichtet. Et voilà – üppig Zeichnung im Himmel, aber auch in den dunklen Partien ist fast genug Information:

Ist natürlich Extra-Aufwand, aber überschaubar. Und die Ergebnisse sind mal wieder nicht exakt planbar, aber das erwarte ich von analogem Arbeiten auch gar nicht …

Besser als ein Objektiv-Adapter

Wenn sehr kleine Objekte zu fotografieren sind, verwende ich dazu gern ein Vergrößerungs­objektiv am Balgen­gerät. Nun hat mein Balgen einen Nikon-Anschluss, während Dunkelkammer-Optiken traditionell ein M39-Gewinde haben. Das könnte man zwar mit einem Adapter über­brücken, aber es geht noch besser:

Und zwar mit Fotoknete, die schon seit Jahren zu meinen wichtigsten Foto­utensilien gehört. Was daran besser ist als an einem Adapter? Ganz einfach – man ist nicht drauf fest­gelegt, das Objektiv exakt parallel zur optischen Achse zu montieren, sondern kann es ein paar Grad ver­schwenken (so genannter Tilt):

Damit lässt sich die Lage der Schärfe­ebene hervor­ragend so modifizieren, dass ein größerer Bereich des Motivs in die Schärfe kommt, was bei extremen Makros mit winziger Schärfen­tiefe sehr wichtig sein kann. Siehe diese beiden Beispiel­fotos – die Perspektive ist nicht exakt identisch, aber der Effekt ist einiger­maßen repräsentativ:

Dieses chinesische Schrift­zeichen als Monotype-Letter ist etwa 3mm groß, ich habe beide Bilder bei Blende 8 in leicht schräger Aufsicht fotografiert. Beim ersten saß das Objektiv „ordnungs­gemäß“ auf dem Balgen, beim zweiten war die Objektiv­ebene ein wenig in Richtung der Motivebene verschwenkt.

Im Idealfall treffen sich gedachte Bild-, Objektiv- und Motivebene in einem Punkt, siehe Wikipedia. In der Praxis wird man das, zumal bei so winzigen Motiven, nicht exakt steuern können, aber da ich hier mit einer Digital­kamera fotografiert habe, konnte ich den Effekt direkt am Monitor überprüfen.

(Gestalterisch finde ich die geringe Schärfen­tiefe übrigens attrak­tiver; aber hier ging es um dokumen­tarische Zwecke, dahinter hat die Schönheit zurückzustehen.)

Graufilter bei Verschlussproblemen

Wenn man mit Jahrzehnte alten Kameras fotografiert, wird man früher oder später mit Unregel­mäßigkeiten in der Verschlusszeit-Steuerung konfrontiert werden – ob Zentral- oder Schlitz­verschluss, die Genauigkeit der einge­stellten Zeiten lässt dann zu wünschen übrig. Und selbst mit Schwarz­weißfilm ist es nicht egal, ob eine Dreißigstel Sekunde in Wirklichkeit eine Achtel ist oder (schlimmer) umgekehrt.

Solche Sachen lassen sich zwar in der Regel reparieren, aber wenn man es nicht selbst kann (und ich schaue mir solche Sachen zwar in der Regel von innen an, aber Verschlüsse überfordern mich meist), dann wird es schnell sehr teuer. Und für die wenigsten histo­rischen Knips­maschinen sind mehrere hundert Euro Reparatur­kosten gerecht­fertigt, leider.

Aber solange sich der Verschluss noch in der B-Stellung öffnen lässt, kann man die Kamera noch sinnvoll verwenden. Und zwar bei jedem Licht – mit starken Graufiltern (auch ND-Filter für Neutraldichte genannt). Interessant sind solche ab logarithmischer Dichte 2,0, das entspricht einer nötigen Belichtungs­zeit­verlängerung um Faktor 100: Wo ohne Filter 1/30 fällig wäre, müssen es dann 3 Sekunden sein (bzw. 6 bis 8 oder noch mehr, je nach Film, unter Berück­sichtigung des Schwarzschild-Effekts).

Auf dem extrem hakeligen Tuchverschluss meiner alten Reisekamera montiertes ND2,7-Filter, Belichtungs­zeit­verlängerung x400
Unterwegs finde ich es hilfreich, einen Spickzettel für die Umrechnung dabeizuhaben

Auf dem zweiten Bild sieht man auch meine Notizen zum Schwarzschild-Effekt (gültig für meinen Standardfilm Fomapan 100). Die Tabelle sieht auf den ersten Blick merkwürdig aus:
rechnerisch 1 Sekunde -> Belichtung zwei Sekunden oder 1 Blende öffnen
rechnerisch 10 Sekunden -> Belichtung 50 Sekunden oder 2 Blenden öffnen
rechnerisch 100 Sekunden -> Belichtung 1200 Sekunden oder 3 Blenden öffnen
Die Diskrepanz (drei Blenden öffnen entspricht Faktor 8, nicht 12) ergibt sich daraus, dass bei weiterer Verlän­gerung der Belich­tungszeit der Schwarzschild-Effekt noch stärker wird, das ist also eine Art Zinseszins-Kompensation.

Übrigens gibt es, wenn man nur mit Schwarz­weißfilm arbeitet und es um eher große Objektive geht, noch eine sehr preis­günstige Alternative zum ND-Filter: Schutzglas für Schweißer­brillen! Das wird in unter­schied­lichen DIN-Klassen angeboten, ich habe eins in DIN13, was sich in *ungefähr* 13 Blenden oder Verlängerungs­faktor 10.000 übersetzt (eher noch etwas mehr). Darauf habe ich einen Filter­adapterring mit 82mm Außengewinde geklebt, um das Glas direkt auf dem Weitwinkel der Großformat­kamera benutzen zu können.

Hier erkennt man, warum sich Schweißglas nur für SW-Film eignet – der Farbstich ist brutal. Aber 30 Sekunden Belichtungszeit bei Blende 2,0 am hellichten Tag sind für entsprechende Motive natürlich charmant; nur der Wind darf nicht so stark sein wie hier

Aus all dem wird klar: Schnappschüsse klappen so nicht mehr. Aber mit Stativ und Drahtauslöser (oder notfalls Pappe davor – Pappe weg) kann man so auch mit der klapprigsten Kamera immer noch fotografieren. Und Bewegungs­unschärfe in Laub, Wasser oder bei Passanten im Bild gibt so einem Foto immer noch etwas Patina extra – schließlich brauchten Urgroßvaters Glasplatten auch solche Belichtungs­zeiten …